Warum Olivenöl guttut

Olivenöl

Inhaltsstoffe

 

Das Geheimnis des Olivenöls liegt in seinen Makro- und Mikrobestandteilen.

 

Alle Arten von Ölen und Fetten bestehen auf molekularer Ebene in ihren Makrokomponenten aus Fettsäuren, die wir als feste oder flexible, untereinander verbundene Stäbchen verschiedener Längen darstellen können, die in ihrer Gesamtheit ein Gerüst bilden.

Es existieren jedoch verschiedene Arten von „Stäbchen“, und diese machen die verschiedenen Arten von Ölen und Fetten aus:

 

  • Die festen Stäbchen, die als gesättigte Fettsäuren bezeichnet werden, verleihen der Struktur der Fette eine gewisse Stabilität. Dies ist zum Beispiel der Fall bei tierischen Fetten wie Schmalz, Butter usw. 
  • Die flexiblen Stäbchen können an einer oder mehreren Stellen flexibel sein. Dabei handelt es sich um einfach ungesättigte Fettsäuren – mit einem flexiblen Punkt – und mehrfach ungesättigte Fettsäuren – mit mehreren flexiblen Punkten. Die meisten pflanzlichen Öle sind mehrfach ungesättigt: Sonnenblumen-, Traubenkern-, Soja-, Raps-, Maisöl usw.

 

 

 

Familie

Charakteristische Eigenschaften von Olivenöl

 

Olivenöl besteht zu 70 bis 83 % aus Ölsäure, einer einfach ungesättigten Fettsäure.

 

Der umfangreichen Fachliteratur zufolge trägt Ölsäure, da sie nur einen flexiblen Punkt besitzt, nicht zur Entstehung oxidativer Abbauerscheinungen bei, die für die Alterung unserer Gewebe verantwortlich gemacht werden; zudem ist es wirksam als Antioxidans. Olivenöl verursacht nicht nur keinerlei sogenannte Immunreaktionen, sondern zeigt sogar eine das Immunsystem anregende Wirkung.

 

Darüber hinaus liegt eine Besonderheit von Olivenöl im Vergleich mit anderen pflanzlichen Ölen in seiner „antioxidativen Kraft“, die dem Gehalt an Tocopherolen (Vitamin E) sowie Phenolen (Flavonoide und Derivate) zu verdanken ist; letzere sind in hoher Konzentration (bis zu 500-600 mg/kg) vorhanden und stellen die charakteristischen Mikrokomponenten des nativen Olivenöl extra dar.